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- 18.7.2010: Völlerei - eine Todsünde?
- 31.10.2009: Mit ABC tut`s nicht weh
- 20.10.2009: Sonne, Sand und Dosenbier
- 9.8.2009: Die Regenbogen-Hecke
- 3.8.2009: Juhuu, wir fahren nach Al-Qaida!!
- 26.7.2009: Paradiesische Zustände
- 22.7.2009: Lohn für die Arbeit
- 18.7.2009: Prince Michael III
- 16.7.2009: Zurück im Paradies
- 9.6.2009: Strawberry fields forever
Archiv der Kategorie Lebensgefühl
Völlerei - eine Todsünde?
18.7.2010 von Till.
Mitnichten, da irrt der Katechismus gewaltig. Jedenfalls wenn es sich um dieses delikate T-Bone-Steak handelt. Zarte 700 Gramm für satte 11 Euro, und das beim Discounter. Eben Genuß in Massen. Für mich als Freund fleischlicher Gelüste der absolute Traum. Dazu gab es eine große Folienkartoffel mit Sour Creme, lecker Steak-Soße und, natürlich, einen Tupfer Salat. Ernährung sollte schließlich ausgewogen sein. Letzteren mußte ich dann aber doch liegen lassen, aus Gründen der Magendurchbruch-Prophylaxe. Das hätte ich dann nur noch mit einem Underberg geschafft. Der war aber leider leer. Es ging wirklich gar nichts mehr. Und da habe ich mir gesagt: Gesundheit geht vor. Ganz im Sinne des Katechismus

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Juhuu, wir fahren nach Al-Qaida!!
3.8.2009 von Till.
Äähhh, oder wie hieß das noch gleich? Ach ja, richtig: Alcudia. Auf Mallorca. Wir haben gebucht, starten aber erst im frühen Herbst, um uns von einer relaxten Gartensaison zu erholen. Ich freue mich schon wahnsinnig, das 17. Bundesland endlich mal näher kennenzulernen. Ganz undeutsch haben wir uns für die Briten-Hochburg im Norden der Insel entschieden. Wir haben schließlich kulturelle Ansprüche.
Eins ist aber ganz sicher: Ein Abend ist für ein Gelage auf der Schinkenstrasse im Oberbayern in El Arenal reserviert. Eimersaufen, gröhlen, auf den Tischen tanzen und anschließend zum Miss-Wet-T-Shirt-Contest. Ich will nämlich nicht feiern, sondern eskalieren. Das wird bestimmt bombig (hoffentlich nicht im wörtlichen Sinn). Mal sehen, wo ich meine Süße in der Zeit parke. Aber mit Schuh-Shopping und Frisörbesuch bekomme ich das schon irgendwie hin
Vielleicht kommt sie ja auch einfach mit.
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Lohn für die Arbeit
22.7.2009 von Till.
Schon im ersten Jahr hat sich die Plackerei bei der Anlegung des Beetes mit den 250 kg Sand und den 25 Lavendelpflanzen gelohnt: Duft und Anblick sind betöhrend. Das finde nicht nur ich, sondern anscheinend auch sämtliche Bienen, Hummeln und Schmetterlinge aus der Umgebung. Tagsüber herrscht reger Flugverkehr, ca. 20 Flieger befinden sich immer zeitgleich im Beet. Die sind glücklicherweise gut koordiniert, so dass ich mir die Kosten für einen professionellen Fluglotsen sparen kann.
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Wer suchet der findet
22.5.2009 von Till.
In Eden gab es schon immer viel zu entdecken. Doch nun hat meine Süße ein paar zusätzliche Kollegen aktiviert. Die sind teilweise gar nicht so einfach zu finden. Und das ist gut so, denn dadurch wird Eden noch viel spannender. Dezent verteilt und leicht versteckt. Kurz gesagt: ” Soooo süüüüß!”
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Kloster gesucht
10.4.2009 von Till.
Zur optischen Abrundung unserer französischer Themenecke suchen wir noch ganz dringend eine Abtei, am besten im schnörkellosen Zisterzienserstil ganz nach dem Vorbild von Notre-Dame de Senanque in der Provence. Wer eins abzugeben hat, bitte melden. Das Feld besteht übrigens aus 25 Lavendel-Pflanzen und 250 kg Sand. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich 10 Artischocken und ca. 20 Knoblauch-Pflanzen. Na, den Auslandsurlaub können wir uns bei diesem Flair getrost sparen. VIVE LA EDEN!! Den Rest des Eintrags lesen »
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King Corn
5.9.2008 von Till.
Ich bin es echt leid! Irgendwie hatte ich mir das Ganze anders vorgestellt. Es war ein Kindheitstraum, einmal König zu sein. Nun hatte ich die Chance mit meinem Mais-Volk bestehend aus 130 Pflanzen. Zuerst hat es auch Spaß gemacht und ich hatte viel Freude meinem Volk beim Wachsen und Gedeihen zuzuschauen. Ich gab ihnen Wasser und Dünger und sie dankten es mir mit einer großartigen Ernte. Dann die Schattenseite: Es kamen Pflichten auf mich zu, die mich eher an die Machenschaften totalitärer Terror-Regime erinnerten. Ganze Mais-Familien musste ich im Spätsommer entwurzeln, eigenhändig durch den Häcksler jagen und lieblos auf dem Kompost entsorgen. Das habe ich nicht verkraftet. Daher habe ich Krone und Zepter abgelegt. Politik überlasse ich in Zukunft besser anderen.

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Mein neuer Gärtner
14.8.2008 von Till.
“Eins, zwei, Freddy kommt vorbei. Drei, vier, verschließ bloß deine Tür.”
Auf einmal war dieser Typ da. Ich lag in meinem Bettchen und träumte ziemlich intensiv von symetrischen Hügelketten. Charlotte Roche hätte mit Sicherheit einen anderen Ausdruck verwendet, aber wir sind ja nicht bei “Feuchtgebiete”. Wie dem auch sei, der Kerl sah mit seinem verbrannten Gesicht und den Scherenhänden ziemlich fies aus und passte so gar nicht in meinen Traum. Ich hatte Mitleid und bot ihm einen Job als Gärtner in Eden an - natürlich ehrenamtlich. Da wurde der Bursche aufdringlich und faselte, dass er der Schrecken aller Schlafender sei und dass ich nun Angst haben müsste. Mir platzte die Hutschnur, ich wollte schließlich zurück in die Hügel. Nach einem kräftigen Tritt in die Familienjuwelen (mit Anlauf) revidierte er letztlich seine Meinung. Den Rest des Eintrags lesen »
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Gut Ding will Weile haben
18.9.2007 von Till.
Das Projekt “Sichtschutz zum Weg” ist erst mal abgeschlossen. Alles andere muss die Natur nun erledigen. Zugegeben, es wird etwas dauern, bis wir vor Blicken vom Weg her geschützt sein werden. Die Kirschlorbeer-Hecke besteht aus 18 ca. 60 cm hohen Pflänzchen. Zumindest aber können wir schon barfuss dahinter stehen, ohne dass dies bemerkt wird.
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Das Paradies im Wandel
27.8.2007 von Till.
Das war mal ein durch und durch erfolgreiches Wochenende. Dank des schönen Wetters und helfender Hände haben wir eine ganze Menge geschafft. Es war ein beflügeltes Arbeiten, da wir nun erstmals die Gartengestaltung selber in die Hand nehmen.

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Die Nachbarn im Breitbild-Format
20.8.2007 von Till.
Was für ein Schock! Mein Blutdruck fiel beim Anblick urplötzlich in den Keller. Unmittelbar vor der Umsetzung eines verbesserten Hecken-Sichtschutz zum Weg hin tut sich ganz unerwartet ein zweites Problem auf. Ohne ersichtlichen Grund hat unser Nachbar einen Busch direkt neben seiner Laube entfernt, so dass wir nun wie auf dem Präsentierteller sitzen. Eine schnelle Lösung muss her. Leider sind Teilstücke der Berliner Mauer nicht mehr verfügbar.
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Projekt “Nackedei”
18.7.2007 von Till.
“Da gingen beiden die Augen auf, und sie erkannten, dass sie nackt waren. Sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich einen Schurz.” (Gen 3,7)
Nun ja, das ist wahrlich längst überholt. Heutzutage ist es eher umgekehrt. In unserem Fall müsste es heißen: “Da gingen beiden die Augen auf, und sie erkannten, dass sie angezogen waren.” Außerdem lösen Feigenblätter im Laufe der Zeit einen unangenehmen Juckreiz im Intimbereich aus und hinterlassen nach einem Sonnenbad total bescheuerte Bleichmuster. Es ist höchste Zeit, dies zu ändern. Das Projekt “Nackedei” ist eingeleitet. Den Rest des Eintrags lesen »
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Ich grille nicht, ich schwenke!
7.6.2007 von Till.
Es kommt nämlich auf den feinen Unterschied an: Grillen ist eine richtig coole Sache, Schwenken hingegen ein Lebensgefühl. Und da wir nun genug Platz haben, war der Schwenkgrill die erste Anschaffung, die für Eden getätigt wurde. Die “Männer-Küchen” sind mittlerweile erschwinglich, bei Amazon habe ich rund 25 € bezahlt. Der Traum aus Leichtmetall ist Dank eines Stecksystems ruck zuck aufgebaut. Und wegen des Rost-Duchmessers von 50 cm muss ich keine Angst mehr haben, dass meine Fleischlappen aus Versehen Raunas Vegetaria-Gedöns berühren und ein paar Vitamine rüberhüpfen.
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