Archiv der Kategorie Sonstige Nutzpflanzen

Lohn für die Arbeit

Schon im ersten Jahr hat sich die Plackerei bei der Anlegung des Beetes mit den 250 kg Sand und den 25 Lavendelpflanzen gelohnt: Duft und Anblick sind betöhrend. Das finde nicht nur ich, sondern anscheinend auch sämtliche Bienen, Hummeln und Schmetterlinge aus der Umgebung. Tagsüber herrscht reger Flugverkehr, ca. 20 Flieger befinden sich immer zeitgleich im Beet. Die sind glücklicherweise gut koordiniert, so dass ich mir die Kosten für einen professionellen Fluglotsen sparen kann. :-)

p1000574klein.jpg Den Rest des Eintrags lesen »

King Corn

Ich bin es echt leid! Irgendwie hatte ich mir das Ganze anders vorgestellt. Es war ein Kindheitstraum, einmal König zu sein. Nun hatte ich die Chance mit meinem Mais-Volk bestehend aus 130 Pflanzen. Zuerst hat es auch Spaß gemacht und ich hatte viel Freude meinem Volk beim Wachsen und Gedeihen zuzuschauen. Ich gab ihnen Wasser und Dünger und sie dankten es mir mit einer großartigen Ernte. Dann die Schattenseite: Es kamen Pflichten auf mich zu, die mich eher an die Machenschaften totalitärer Terror-Regime erinnerten. Ganze Mais-Familien musste ich im Spätsommer entwurzeln, eigenhändig durch den Häcksler jagen und lieblos auf dem Kompost entsorgen. Das habe ich nicht verkraftet. Daher habe ich Krone und Zepter abgelegt. Politik überlasse ich in Zukunft besser anderen.

Gaben des Volkes

Die Eden-Filiale

 Nach den Erfahrungen vom letzten Jahr bin ich in diesem Jahr um Effizienzsteigerung bei der Gemüseernte bemüht - und das mit Erfolg. Häufig wurden die Erträge minimiert, da hungrige Plagegeister die Ernte anfraßen. Nicht mit mir, habe ich gedacht und Balkonien in eine grüne Oase verwandelt. Den Rest des Eintrags lesen »

“Junge, du neigst zu Extremen!”

Sagt Mama. Ich hatte ihr in den letzten Tagen am Telefon von meinen neuesten Mais-Plänen für Eden erzählt. Dabei weiß ich gar nicht was sie hat. Ich bin schon Kompromisse eingegangen, da ich ursprünglich ein Feld von der Größe wie auf dem Foto vor Augen hatte. Da Eden aber nur knapp 270 qm groß ist, habe ich das Vorhaben auf 130 Maispflanzen runtergedrosselt. Da soll noch mal jemand behaupten, ich sei extrem. :-) Den Rest des Eintrags lesen »

Sugar Baby rockt!!

Nach einem verspäteten Start hat es unsere Wassermelone “Sugar Baby” nun doch geschafft, uns ganz schön zu überraschen. Ganze 2,3 kg brachte die Südfrucht auf die Waage und schmeckte richtig, richtig gut! Damit hat sie sich den Zuschlag für das nächste Jahr in jedem Fall gesichert. Den Rest des Eintrags lesen »

Visite in der Eden-Klinik

 Professor Klaus Brinkduck ist an diesem Morgen sehr müde. Er hat gerade einen 24-Stunden-Dienst hinter sich gebracht und hatte in der Notaufnahme alle Hände voll zu tun. An Schlaf war da nicht zu denken. Pflanzen mit Dehydrationserscheinungen bildeten das Hauptklientel dieser heißen Nacht. Wie in jedem Sommer. Nun muss der Doc, dem nicht nur die Frauen vertrauen, noch die allmorgenliche Visite hinter sich bringen, bevor es ins wohlverdiente Frei geht. Den Rest des Eintrags lesen »

Die Pubertät von Sugar Baby & Co

Als Pflanzen-Papa bin ich richtig stolz auf meine Mädels aus dem Süden. Eine erste zarte Weiblichkeit zeigt sich.  Die Wassermelone “Sugar Baby” und die Zuckermelone “Charentais” haben die Geschlechtsreife erreicht - und lassen umgehend einen Haufen beflügelter Typen an sich ran. Der Horror eines jeden Erziehenden, aber in diesem Fall ist schwanger sein cool und ich erteile meinen Segen.

 Außerdem habe ich einen großen Vorteil bei meinen ansonsten ruhigen Mädels: Nachts abhauen um sich von Tokio-Hotel-Androgyn-Bill nach dem Konzert die Jungfräulichkeit nehmen zu lassen, auf Parties bis zum Koma saufen, Drogen einwerfen oder Make-Up in der Drogerie klauen, weil das ganze Taschengeld für Handy und Klingeltöne draufgegangen ist, gibt es in Eden nicht. Und das trotz Summerhill-Methoden. Den Rest des Eintrags lesen »

Rhababerkuchen

Da hat meine Süße mit dem Rhababer und einigen weiteren Zutaten mal wieder kräftig gezaubert. Der Mürbeteigkuchen mit dem Baiser obendrauf ist mehr als gelungen. Und weil der Rhababer aus dem eigenen Garten ist, schmeckt es natürlich doppelt so gut. Zur Arbeit habe ich auch einen Kuchen mitgenommen, eine Überraschung für die Kolleginnen eben. Natürlich habe ich gesagt, dass ich ihn gebacken habe und mir damit ein paar Ansehenspunkte bezüglich Männer und Haushalt sichern können. Fremde Federn schmücken eben auch. Den Rest des Eintrags lesen »

Zuckermelone 2. Versuch

Der zweiblättrige Setzling hat die heftigen Regenschauer der letzten Tage leider nicht überlebt. Dank weiser Voraussicht hatte ich aber auf Balkonien weitere Exemplare “als Ersatz” angepflanzt, die Dank der geschützten Umgebung auch gut gesprossen sind. Und wenn die es entgegen der Erwartungen auch nicht packen sollte, habe ich weitere in peto. Gezeiten, ich trotze Euch!!! Den Rest des Eintrags lesen »

Rhababer-Ernte

Das finde ich fantastisch: Nach gut zwei Monaten als Gartenbesitzer kann schon geerntet werden. Und das ohne Beihilfe jeglicher Art. Insgesamt immerhin 2,9 kg Ertrag. Morgen wird erstmal ein Kuchen gebacken. Der Rest wandert in kompetente Kompott-und Marmeladen-Weiterverarbeitungshände.

Rhababer-Ernte 23.05.07´ Den Rest des Eintrags lesen »

Schon ein bisserl Neuseeland

Das ging ja fix: Nur drei Wochen nach der Pflanzung zeigen sich bei der Säulen-Kiwi die ersten Blüten mit Fruchtansatz. Ganz praktisch ist bei dieser Züchtung, dass sich die Pflanze selbstbefruchtet. “Normalerweise” werden dazu eine weibliche und eine männliche Kiwi-Pflanze benötigt. Bin gespannt, was der gute Gärtner Pötschke da wieder gezaubert hat! Den Rest des Eintrags lesen »

Gefühl des Südens

Wenn es in Eden schon Zuckermelonen gibt, darf die Wassermelone natürlich nicht fehlen. Das gibt mir ein bisschen Urlaubsstimmung und das Gefühl des Südens. Zudem assoziiere ich mit dieser Frucht Indien. Sie wird im Bundesstaat Rajasthan in der Wüste Thar angebaut. Für unsere Verhältnisse etwas abgefahren war der Deal mit einem Bauern: Für Zigaretten gab es Melonen. Nicht innbegriffen war aber die Mitnahme. Wir mussten die Früchte vor Ort verspeisen und durften nicht auf die Kerne beißen, da diese vom Bauern als Saatgut wiederverwendet wurden. Den Rest des Eintrags lesen »

Das Hoffen auf den Klimawandel

 Neee, is klar!, dachte ich mir. Zuckermelonen im eigenen Garten. Kann ja nichts gebeben! Trotz der skeptischen Grundeinstellung ist es einen Versuch wert. Schließlich ist da noch der Klimawandel, und die letzten Sommer waren sehr warm und sonnig. Ich find`s toll, dass es immer wärmer wird, und nach dem SPIEGEL-Titel 19/07 (Die große Klima-Hysterie) traue ich mich das auch zu sagen. Da stand nämlich, dass das alles Quatsch ist mit dem Untergang der Welt und dem Abschmelzen der Polarkappen. Minus 20°C müssen schließlich erst mal erwämt werden. Zudem fördern steigende Temperaturen bewiesenermaßen die Artenvielfalt - wie etwa die Zuckermelonen in meinem Garten Eden. Das sind ganz gute Aussichten, wie ich finde… Den Rest des Eintrags lesen »

Hoffentlich so gut wie das Versprechen

 Ja, Mensch, da haben mir Gärtner Pötschke und der Baldur-Gartenversand auf ihren Seiten den Mund wässrig gemacht: Angeblich soll die Bauernfeige “Violetta” sehr ertragreich sein und die “riesengrossen” Früchte sollen bis zu 100 gr. wiegen. Zudem ist sie bis -15°C frosthart und kann bis zu drei Mal jährlich geerntet werden. Die passende Pflanze für meinen Garten Eden also. Feigen lösen ein biblisches Gefühl in mir aus, ohne dabei jetzt explizite Textstellen nennen zu können. Vielleicht: “Wer Wind sät, wird Feigen ernten”, oder so ähnlich. Den Rest des Eintrags lesen »

Pflanzung der Säulen-Kiwi

Säulen-Kiwi nach der Pflanzung 05.07